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BP: KI für Autoren (I)
Mittwoch 15. April 2026, von
I.
DJV Berlin - JVBB | Workshop
"Künstliche Intelligenz - Einführung für Journalist:innen" 15.04.26 (ehemals: 25.03.26) - 11 bis 17 Uhr - Markgrafenstr. 15, 10969 Berlin
Liebe Mitglieder,
Künstliche Intelligenz (KI) ist im Newsroom angekommen. Doch welche Tools sind Spielerei und welche echte Arbeitserleichterung?
Dieser Workshop bietet einen Einstieg in die KI. Wir klären die Grundlagen und zeigen, wie Sie KI effizient in Ihren beruflichen Alltag integrieren.Zielgruppe:
Journalist:innen und Medienschaffende ohne oder mit geringen KI-Vorkenntnissen.
Bitte bringen Sie Ihren Laptop (oder Pad) mit.Inhalt:
In diesem Workshop legen wir das Fundament für Ihre Arbeit mit Künstlicher Intelligenz.
Wir klären, welche Tools 2026 den Standard setzen und wie Sie diese effizient nutzen:• KI-Landschaft 2026: Überblick über Sprach- und Multimodale Modelle (ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity).
• Stärken & Schwächen: Wo glänzt die KI (Zusammenfassungen, Strukturierung), wo stößt sie an Grenzen (Halluzinationen, Quellentreue)?
• Kostenfrei vs. Premium: Welche Tools bieten den besten Mehrwert ohne Budget?
• Grundlagen des Promptings: Einführung in das „Journalistische Prompting“ für Texte, Bilder und einfache Datenauswertungen.
• Tool-Check: Welche Anwendung eignet sich am besten für welchen Workflow?Dozent:
Alexander Czekalla arbeitet als freier Dozent und Berater u.a. für den DJV und ist Reporter mit Schwerpunkt Online und Social Media bei der Märkischen Oderzeitung.Termin:
Mittwoch, 15.04.26 (ehemals: 25. März 2026), 11:00 bis 17:00 UhrTeilnahmegebühr:
99 Euro für Mitglieder, 299 Euro für Nichtmitglieder
II.
In der ersten Übung geht es um die Nutzung von NotebookLM.
Die eigene Frage ist, ob man diese Anwendung auch ohne Cloud-Zugriff on premise , das heisst n u r auf dem eigenen Rechner nutzen kann. Um das herauszufinden, wird die Seite https://notebooklm.google/app geöffnet. Ein Zugriff ist aber nur möglich, wenn man ein Google-Konto anlegt oder das bestehende einsetzt. Das Ergebnis sieht dann, nach der Aktivierung der 2-FAKTOR-Authentifizierung ...
... so aus.
Gleich beim ersten Zugriff werden die kostenpflichtigen Angebote in den Vordergrund gestellt:
Will man das nicht, kann man sich auch per YouTube coachen lassen
Die Frage nach den Downloads auf eigene Endgeräte wird wie folgt beantwortet:
Zu guter Letzt wird nochmals in das System dieser Simple-Prompt formuliert:
"Kann ich notebooklm auf dem Rechner einsetzen?"
Wie nutze ich NotebookLM auf dem Rechner?
Browser öffnen: Rufen Sie notebooklm.google.com in Ihrem Browser (z. B. Chrome, Edge, Firefox) auf.
Anmelden: Melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an.
Loslegen: Erstellen Sie ein neues „Notebook“ und laden Sie Ihre Quellen (PDFs, Google Docs, Websites, YouTube-Links) hoch.Wichtige Hinweise zur Nutzung
Keine Installation nötig: NotebookLM läuft direkt im Browser, es ist keine Software-Installation erforderlich.
Datenhoheit: Die hochgeladenen Quellen bleiben privat und werden laut Google nicht zum Training der öffentlichen KI-Modelle verwendet.
Funktionen: Sie können Quellen zusammenfassen, Fragen dazu stellen, Quizze erstellen oder Audio-Übersichten (Podcasts) generieren.
Synchronisation: Ihre Notebooks werden mit Ihrem Google-Account synchronisiert, sodass Sie auch vom Smartphone aus (über den Browser oder die App) darauf zugreifen können.
Grenzen: Es gibt Limits (max. 50 Quellen pro Notebook, 500.000 Wörter) und eine tägliche Begrenzung für Chat-Anfragen.Es gibt zudem für Android und iOS eine offizielle App, die sich über den Google-Account mit der Desktop-Version synchronisiert
Und was lernen wir daraus? notebooklm kann nicht on premise, also als lokale Anwendung ausserhalb des Google-Imperiums eingesetzt werden.
III.
In der nächsten Runde wurde diese Anfrage via app.creamai gestellt: " what is the content of https://www.daybyday.press/article9514.html"
Die Antwort von GPT-4 Omni lautet:
The webpage at https://www.daybyday.press/article9514.html contains an article titled "BP: KI für Autoren" by Dr. Wolf Siegert, published on April 15, 2026. It discusses a workshop organized by DJV Berlin - JVBB, titled "Künstliche Intelligenz - Einführung für Journalist:innen," aimed at providing journalists and media professionals an introduction to the use of Artificial Intelligence (AI) in their work.
Key Details:Workshop Overview:
Date and Time: April 15, 2026, from 11:00 AM to 5:00 PM.
Location: Markgrafenstr. 15, 10969 Berlin.
Target Audience: Journalists and media professionals with little or no prior knowledge of AI.Workshop Content:
Introduction to AI tools: Discussion of leading AI models in 2026, including ChatGPT, Claude, Gemini, and Perplexity.
Strengths and Weaknesses: Evaluating AI capabilities in summarization and structuring, as well as limitations like hallucinations and source accuracy.
Cost-Effectiveness: Comparison of free and premium tools.
Prompting Techniques: Basics of "journalistic prompting" for generating text, visuals, and analyzing data.
Tool Assessment: Identifying the best tools for specific workflows.Instructor:
Alexander Czekalla: A freelance lecturer and consultant, also a reporter specializing in online and social media for the Märkische Oderzeitung.Participation Fee:
€99 for DJV members.
€299 for non-members.Additional Notes:
The article also mentions the tool NotebookLM, an AI application by Google, and explores whether it can be used locally ("on premise") without relying on cloud services. The conclusion is that NotebookLM cannot function as a standalone local application and requires a Google account for browser-based use.
Features of NotebookLM include summarizing sources, creating quizzes, and generating audio overviews, with synchronization across devices via a Google account.Overall, the workshop aims to empower journalists to effectively integrate AI into their workflows while addressing practical challenges and limitations.
Die gleiche Anfrage bei der nicht-kostenpflichtigen Version von Perplexity eingestellt, führt zu folgendem Ergebnis:
IV.
Frage an Claude: Kann ich Claude auf dem eigenen Rechner on premise nutzen?
o
Kurze Antwort
Nein, Claude kann derzeit nicht vollständig on-premise (lokal auf eigener Hardware) betrieben werden. Anthropic bietet die großen Claude-Modelle nicht zum lokalen Download oder Self-Hosting an.
Welche Optionen gibt es?
1. Anthropic API (Cloud)
Zugriff über die offizielle API
Daten werden an Anthropic-Server gesendet
api.anthropic.com2. Cloud-Partner
Amazon Bedrock (AWS)
Google Cloud Vertex AI
Hier läuft Claude in deiner Cloud-Umgebung, was Compliance erleichtern kann3. Alternativen für On-Premise
Wenn du unbedingt ein LLM lokal betreiben willst, gibt es Open-Source-Modelle:
LLaMA / LLaMA 3 (Meta)
Mistral / Mixtral
Qwen
Tools wie Ollama, LM Studio oder vLLM machen lokales Hosting einfachWarum nicht on-premise?
Grund Erklärung
Geschäftsmodell Anthropic bietet Claude als Service an
Modellgröße Claude erfordert erhebliche GPU-Ressourcen
Sicherheit Anthropic behält Kontrolle über Safety-MaßnahmenWenn Datenschutz das Hauptanliegen ist:
Die AWS Bedrock-Option bietet u. a. Datenverarbeitung in der EU (Frankfurt) und vertraglich geregelten Datenschutz
Anthropic gibt an, API-Daten nicht zum Training zu verwenden (je nach Nutzungsbedingungen)
Aber Claude bietet eine on premise wirksame Software an:
IV.
TEST: Transcription einer Audio-Datei:
Ich sehe, dass du eine MP3-Datei hochgeladen hast! Lass mich die Audiodatei lesen und transkribieren.Checking the uploaded fileChecking the uploaded fileMP3-Dateien sind leider nicht direkt über den Computer transkribierbar, da ich keinen Netzwerkzugriff auf externe Transkriptions-APIs habe. Ich kann jedoch die Audiodatei über die Anthropic API in einem Artifact transkribieren lassen – Claude unterstützt nämlich Audioeingaben!Read the MP3 file as base64Read the MP3 file as base64Die Datei ist etwa 16 MB groß. Leider ist sie zu groß, um sie direkt über die API als base64 zu übertragen (Limit liegt bei ca. 5 MB für inline-Audio).
Hier sind deine Optionen:
Option 1 – Kürzere Aufnahme: Wenn du eine kürzere/kleinere MP3-Datei hast (unter 5 MB), kann ich sie direkt transkribieren.
Option 2 – Externe Tools (kostenlos):Whisper von OpenAI – sehr genaue Transkription, auch auf Deutsch
otter.ai – einfach zu bedienen
Google Docs – Extras → Diktierfunktion (für Echtzeit)Option 3 – Lokal installieren:
Falls du Python hast, kannst du Whisper lokal installieren:
bashpip install openai-whisper
whisper deine_datei.mp3 —language German
Möchtest du eine der oben genannten Optionen ausprobieren, oder hast du eventuell eine kürzere Audiodatei? Sie haben bis 20:00 keine kostenlosen Nachrichten./quote>V.
Ausserhalb des Protokolls ein Hinweis auf das besondere Interesse an den Claude-Protokollen von Michael Dobler auf DrWeb vom 13. April 2026: Verändert Claude Mythos die Cybersicherheit?
Claude Mythos Preview ist kein spezialisiertes Sicherheitstool. Anthropic hat ein universelles Sprachmodell gebaut, das Code lesen, analysieren und auf Schwachstellen prüfen kann. Der entscheidende Unterschied zu früheren Modellen: Mythos verkettet mehrere Schwachstellen eigenständig zu vollständigen Angriffsketten. Im Linux-Kernel kombinierte das Modell separate Lücken zu einer kompletten Rechteeskalation, vom normalen Benutzer bis zum Root-Zugang.
Und in Ergänzung dazu der Beitrag Tomislav Bezmalinović auf heise.de vom 15. April 2026: Nach Anthropic Mythos: OpenAI kündigt GPT-5.4-Cyber an
Nachdem Anthropic mit dem KI-Modell Mythos in den vergangenen Tagen bis in höchste US-Regierungskreise für Aufregung gesorgt hat, stellt OpenAI nun ein eigenes, auf defensive Sicherheitsaufgaben zugeschnittenes Modell vor: GPT-5.4-Cyber.
VI.
Aus den im Verlauf der Veranstaltung geführten Gesprächen werden für die Folgetag BP: KI für Autoren (II) drei der Aufzeichnungen ausgekoppelt
Journalismus unter Druck #4 – KI als Retter des Journalismus?
Dr. Stephan Weichert am 21. Mai 2024: Heinrich-Böll-Stiftung auf Youtube:







