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WS_2026-04-12

Sonntag 12. April 2026, von Dr. Wolf Siegert

Ein ’Erdrutschsieg’ für die Opposition in Ungarn.

Und ein Sieg für die Demokratie - mit fast 80% Wahlbeteiligung.

Daher wird dieser Screenshot aus dem TV Ungarns - in dem der bisherige Gegenkandidat bis zu diesem Tag, Peter Magyar, nur zehn Prozent der Sendezeit eingeräumt bekommen hatte - hier als Screenshot aus den ARD-tagesthemen gezeigt:

An eben diesen Tag hören wir in den "Zwischentönen" des Deutschlandfunks Peter Sloterdijk im Gespräch mit Joachim Scholl: „Ich dachte, das Beste kommt noch“

Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten deutschen Philosophen. In den 1970er Jahren reiste er nach Indien. Eine Reise, die nicht ohne Folgen blieb. Die heutige Zeit beunruhigt den 79-Jährigen – auch im Vergleich zu früheren Krisen.

Und darin hören wir ihn in der zweiten Stunde sagen:

"Die Macht lässt das Prinzip der Verkörperung nicht ganz los. Und es gibt in der Demokratie eigentlich nur ein Hilfsmittel gegen die permanente Machtergreifung der Führungspersonen, und das ist dafür Sorge zu tragen, dass die Spitze regelmässig ausgewechselt wird. Die Umkehrbarkeit, die Reversibilität von Machtfunktionen ist das Betriebsgeheimnis funktionierender Demokratien."

Am Tag danach, am 13. April 2026, spricht Marietta Schwarz in der Sendung Fazit im Deutschlandfunk Kultur mit Wilhelm Droste zur Frage: Nach dem Sieg von Peter Magyar: Kulturpolitik in Ungarn vor dem Reset?

Nach dem Sieg von Peter Magyar: Kulturpolitik in Ungarn vor dem Reset?

Hier der eingebettete Inhalt dieses Beitrags, dessen zeitliche Gültigkeit beschränkt ist:

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Hier der zwei Tage zuvor an gleicher Stelle gesendete Beitrag:

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